In diesem Bereich möchte ich euch einige Charaktere vorstellen. Einige dieser Charaktere sind für die Story sehr wichtig, erscheinen aber nur selten oder gar nicht.

Hanibis

Der erste Charakter, den ich vorstellen möchte, ist Hanibis. Ihr Name fällt immer wieder, aber sie taucht nie auf. Hanibis erschien in Amaria und keiner erfuhr je, woher sie kam. Sie brachte die Magie mit. Hanibis ist die Figur mit der größten Bandbreite an magischen Fähigkeiten. Sie beherrscht alle denkbaren Magien in ihrer Grundform. Sie kann also zum Beispiel einen Feuerball zaubern, der einen Meter breit und 100 Grad heiß ist. Spezialisierte Magier können aber heißere, größere und auch mehrere Feuerbälle gleichzeitig zaubern. In einem direkten Vergleich würde sie also verlieren. Aber Hanibis ist unsterblich. Sie kann nicht getötet werden.  

Miss Leech

Der nächste Charakter ist Miss Leech. Sie gehört zu den Dämonenkindern. Wie die meisten von ihnen, hat auch sie keine Ahnung, wer ihre Eltern sind. Zu Beginn ist sie immer in der Nähe von Veltissa zu finden, aber sie trennt sich von ihr. Miss Leech entfaltet ihre Fähigkeiten nur sehr langsam. Zu Beginn kann sie ihre Gelenke um bis zu 360 Grad drehen und besitzt eine reißfeste Zunge, die sie sehr weit ausfahren kann. Gegen Ende des zweiten Buches und zu Beginn des dritten Buches werden ihre Kräfte deutlich ansteigen. Sie erhält die volle Kontrolle über alle ihre Körperteile, kann jeden Knochen beliebig oft brechen und wieder zusammenfügen. Ihre Haut ist unzerstörbar und durch äußere Einflüsse nicht zu beeinträchtigen. Sie kann ihren Körper durch jede noch so kleine Öffnung zwängen und jeden Sturz überleben. Durch ihre besondere Fähigkeit ist sie auch in der Lage die Stimme zu ändern, sie kann jeden Ton in jeder beliebigen Höhe nachahmen. Das klingt zunächst noch harmlos, aber am Ende des zweiten Buches wird klar, was auf Amaria zukommen wird und mit dem dritten Buch wird sie zu einer ernsten Gefahr.

Veltissa

Ein weiteres Dämonenkind ist Veltissa. Sie ist eine wunderschöne Elfe mit langen roten und gelocktem Haar. Sie ist lesbisch und verführt gern Frauen. Ihre Fähigkeiten in die Köpfe anderer einzudringen, nutzt sie auch für diese Bedürfnisse. Veltissa besitzt eine gespaltene Persönlichkeit, die ab und zu vollkommen durchdringt. Indem sie die Gehirne anderer in ihre Hände nimmt, kann sie sämtliche Informationen absaugen. Um an diese Gehirne heranzukommen, ist sie nicht zimperlich. Meistens endet es in einer großen Sauerei. Von Zeit zu Zeit verfällt sie in einen wahren Rausch der Gewalt und wirkt dann wie eine wahnsinnige. Sie spürt, das ihre dunkle Seite immer mehr durchdringt und bittet schließlich Vision im zweiten Buch um Hilfe. Warum sie ausgerechnet die Seherin um Hilfe bittet, sagt sie nicht. Sie besitzt ein umfangreiches Wissen über die legendären Waffen, da sie während der großen Schlacht um Sandumir in der magischen Stadt verweilte. Dieses Wissen nutzte sie und schuf sich ihre eigene Waffe. 

Celya Argool

Amanda

Jocasta

Circia

Absorbia

Saphirmaid

Celya ist ein einmaliges und ganz besonderes Dämonenkind. Sie hat als einzige eine richtige Mutter. Dafür hat die Magie in ihrem Blut extreme Nebenwirkungen. Schon als Kind konnte sich Celya kaum wach halten, war immer schlapp und schläfrig. Nach ihrer Flucht landete sie zufällig bei ihrer Mutter, die sich seitdem um sie kümmert. Celyas Körper schläft nur noch und ihre Mutter, die Fürstin Bathory von Argool studierte die dunkle Magie, um einen Weg zu finden, sie am Leben zu erhalten. Ihre Tochter liegt deshalb in einem speziellen Bett und schwimmt in einer magischen Flüssigkeit. Celya hat einen Weg gefunden, ihren Körper zu verlassen. Sie erscheint in den Träumen, taucht als Geist oder als Astralprojektion auf. Celya ist einsam und depressiv. Ihre Fähigkeiten werden immer stärker und sie beginnt in die Köpfe der Menschen einzudringen und sie zu quälen. Sie ist eine Gefangene ihres eigenen Körpers und kann ihre wahre Macht erst entfesseln, wenn... jetzt hätte ich doch beinahe gespoilert.

Die kleine achtjährige Amanda ist das nächste Dämonenkind. Sie hat keine richtige Kontrolle über ihre Fähigkeit. Amanda kann Gegenstände und Personen verschlingen und dann ihre magischen Kräfte verwenden, als wenn es ihre eigenen wären. Da sie mental noch nicht sehr stark ist, dringen diese Personen immer wieder hervor und kontrollieren ihre Handlungen. Das macht sie noch nicht wirklich gefährlich, aber Amanda ist sehr naiv und auf ihrer Reise in die verborgene Festung schließt sie Freundschaft mit einer riesigen Frau, die wie eine Prinzessin aussieht. Amanda hat die einzige legendäre Waffe gefunden, die sich ihrem Träger widersetzen kann. Ohne es zu ahnen, hat Amanda einen gefährlichen Weg betreten.

Die Geschichte von Jocasta wird im ersten Buch erzählt. Jocasta gehört ebenfalls zu den Dämonenkindern, sie ist sehr intelligent und besitzt einige starke Fähigkeiten. Ihr Markenzeichen sind die Zeitreisen, aber sie hat keine richtige Kontrolle über Zeit und Raum ihrer Reisen. Das Jocasta auch eine dunkle Seite hat, zeigt sie deutlich, denn sie schreckt nicht vor Mord zurück, wenn es ihr nützt. Doch sie sieht das Ende der Welt und hat sich entschlossen, es zu verhindern. Von allen Dämonenkindern ist sie am weitesten entfernt von ihrem Pfad zur Apokalypse und doch gibt es ihn. Solange sie keinen Kontakt zur Saphirmaid hat, ist alles in bester Ordnung.

Die Nebelherrin trägt ihren Namen zu recht. Sie taucht immer auf, wenn dichter grüner Nebel erscheint. Doch Circia hat sich auf eine Insel zurückgezogen und meidet den Kontakt zum Festland. Die Amazonen schicken ihr Absorbia auf den Hals und sie muss ihre geliebte Insel verlassen. Circia ist ein Dämonenkind und trägt Merkmale eines Vampiers in sich. Sie kann ihren Kopf wie eine Bärenfalle aufklappen und was sich einmal darin befindet, wird gnadenlos ausgesaugt. Diese Lebenskraft hilft ihr zu regenerieren und jung zu bleiben. Schon als Kind fand sie eines der fünf Dämonenzepter, welches ihre Seele verdarb. Nach ihrer Flucht gelangte sie schließlich in die versunkene Stadt, wo sie ihr Schicksal fand. Circia ist das erste Dämonenkind, das ihren Pfad zur Apokalypse nicht mehr aus eigener Kraft verlassen kann... 

Die Geschichte von Absorbia wird im zweiten Buch erzählt. Auch sie ist ein Dämonenkind. Sie kann jede elementare Energie absorbieren und ihrem Speicher zufügen, der keine Grenzen hat. Sie liebt ihr Haustier über alles. Ihre Stimmungsschwankungen sind extrem und sie hat eine Vorliebe für Feen, deren Köpfe sie gerne kaut. Sie hat eine sehr labile Persönlichkeit. Niemand würde sich wundern, wenn sie am Ende der Welt schuld sein würde. Sie stahl den Schild des Aspados, der nach seinem Schöpfer benannt wurde. Diese Magie ist der stärkste Verteidigungszauber, der je entwickelt wurde und er gehört nicht zu den legendären Waffen.

In den Prophezeiungen der Wächter wurden 8 Dämonenkinder erwähnt, aber gefunden haben sie nur sieben. Das letzte gesuchte Kind ist die Maid. Seit Hanibis hat es kein Lebewesen gegeben, das eine so große Bandbreite an Fähigkeiten hatte. Aber Magie im Blut zu haben, bringt auch negatives mit sich und kein anderes Lebewesen muss so leiden, wie die Maid. Sie ist ständig aggressiv, wütend und voller Hass. Ihre Wut kommt hauptsächlich von einer magischen und sehr seltenen Krankheit. Die Saphirmaid kämpft jeden Tag um ihr Leben. Als sie zum ersten mal jemanden trifft, der diese Krankheit kennt, erfährt sie, das diese Betroffenen normalerweise als Kind sterben. Ihr Überleben bringt Amaria in ernste Schwierigkeiten...

Hasra

Rainbowqueen

Vahlis und Pahlia

Die junge Kriegerin ist keine Amazone, aber trotzdem eine beeindruckende Kämpferin. Sie verwendet im Kampf immer zwei Klingen. Sie ist schneller, wendiger und geschickter, als normale Lebewesen. Sie ist die erste Frau, die Jocasta als Freundin bezeichnete und sie bildete Jocasta mit der Waffe aus. Wie alle, die Magie in ihrem Blut haben, spürt auch Hasra die Nebenwirkungen deutlich. Sie hat keine Kontrolle über ihren Sexualtrieb.

Die Queen ist die schillerndste Persönlichkeit von Amaria. Jedes Lebewesen wünscht sich, sie einmal im Leben zu Gesicht zu bekommen. Jedes ihrer Haare ändert in regelmäßigen Zeitabständen seine Farbe. Und jedes Haar tut dies unabhängig von den anderen Haaren. Diese bunte Optik brachte ihr auch den Namen ein. Auch ihre Augen haben diese Besonderheit. Die Queen sieht alles, heißt es in Amaria und das ist nicht einfach nur ein Spruch. Sie kann ihre Augen auf alle bekannten, unbekannten und magischen Lichtspektren umschalten. So entgeht ihrem Blick nichts. Sie kann nicht getäuscht werden, enttarnt Illusionen mühelos und findet jede Fährte. Deshalb war sie es auch, die die Dämonenkinder beobachtete und ausbildete. Sie war die einzige Mutter, die sie je hatten.

Die Zwillingsschwestern leben in der Hauptstadt der Amazonen. Es sind die wichtigsten Beraterinnen der Königin und die mächtigsten Zauberinnen, die es jemals gab in der Geschichte Amarias. Schon als Mädchen spielte ihnen das Schicksal übel mit, denn ihre Eltern wurden ermordet. Nach dem Sturz in eine Höhle fanden beide etwas am Boden. Es war ein seltsames Symbol. Die beiden Schwestern betraten es und seit diesem Tag ist eine blond und die andere schwarzhaarig. Dennoch tragen beide immer die gleiche identische Frisur. Während die eine sich auf Heil- und Antimagie spezialisierte, lernte die andere alles über Kampfmagie. Die Zwillinge haben eine nicht zu lösende starke mentale Bindung. Diese magische Fähigkeit hatte eine völlig unerwartete und niemals eingeplante Nebenwirkung, als sie die legendäre Waffe Magic Omega fanden. Die Waffe konnte nicht auf eine einzelne Person übertragen werden, wie es normalerweise üblich ist. Vahlis und Pahlia verwenden sie deshalb gemeinsam und ihre ohnehin schon sehr starke mentale Stärke vervielfachte den Effekt erheblich. Es ist die damit mächtigste Waffe in Amaria. Aber die Schwestern haben sie noch nie aktiviert. Karis, die Amazonenkönigin hatte das erzählt, als sie mit den Schwestern nach Walkyres kam. Niemand weiß, wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckte und einige Zauberer behaupten sogar, das die Zwillinge in dieser Höhle mehr als eine Waffe gefunden haben...

Carah

Aspados

Polarblüte

Carah ist kein Lebewesen im herkömmlichen Sinn. Sie ist ein magisches Geschöpf, dessen Herkunft unbekannt ist. Jocasta fand sie auf ihren Reisen und rettete ihr das Leben. Sie weicht Jocasta nicht mehr von der Seite. Ihre blasse blaue Hautfarbe ist nur schwer zu erkennen, da sie von schwarzen Schatten verdeckt wird, die ständig um sie herum kreisen. Sie hat kein einziges Haar am Körper und bewegt sich als schwarze Wolke rasch von einer Position zur nächsten fort. Mit ihren zwei Dolchen kann sie in einen wahren Blutrausch verfallen. Sie ist für den Kampf geschaffen worden.

Aspados ist ein Magier, der sich vorallem in der Anti- und Ortungsmagie auskennt. Er ist ein alter Mann und er gehörte zu den Wächtern. Aspados litt, wie alle männlichen Magier in Amaria, nicht an negativen Auswirkungen durch die Magie in seinem Blut. Seine letzte Aufgabe war die Ausbildung und Überwachung der Dämonenkinder. Er versagte darin jedoch und sie entkamen. Jetzt vesucht er sie zu finden und aufzuhalten. Unterstützt wird er dabei von seiner Tochter.

Polarblüte ist die Tochter von Aspados. Sie ist eine eiskalte Erscheinung. Sie läuft in einem dünnen weißen Kleid barfuß im Schnee herum. Ihre Lippen sind mit einer Eisschicht überzogen und auch ihre Haut ist sehr blass und mit einem Eisfilm versehen. Sie kann die Umgebungstemperatur drastisch herabsenken und jeden in Sekunden zu Eis erstarren lassen. Dank ihres Vaters lernte sie ihre Fähigkeiten für die gute Sache zu nutzen. Sie zaubert am liebsten Eiswände oder Eisschilde, um sich und andere zu schützen. Sie scheint die einzige Frau zu sein, die keine Nebenwirkungen durch die Magie in ihrem Blut hat, oder Aspados hat einen Weg gefunden sie zu unterbinden. Polarblüte lebt in der Eiswüste und ist die Hüterin eines der ältesten Artefakte überhaupt. Nur wenige wissen von seiner Existenz. Seid den verheerenden Ereignissen, die die Eiswüste und die Feuerwüste schufen, mußten diese beiden Bücher in Sicherheit gebracht werden. Die Tochter des Aspados hat die Aufgabe, jeden daran zu hindern an das Buch des ewigen Eises zu kommen.

Rebecca

Rebecca ist die Herrin der Feuerwüste. Sie meidet die normale Welt und nimmt ihre Aufgabe sehr ernst. Sie ist die Hüterin des zweiten Buches, dem Buch des ewigen Feuers.

Nephamu

Nephamu ist eine immer wieder genannte und doch nie in Erscheinung tretende Person. Die legendäre Königin der Wasserspeier schuf ein gewaltiges Heer von Gossus. Diese spezielle Wasserspeierart war gigantisch. Keine Königin nach ihr konnte einen dieser Gossus kontrollieren, aber Nephamu befehligte riesige Heere von ihnen. Da Nephamu spurlos verschwand, konnte ihr Wissen nicht in den Brunnen der Wasserspeier übertragen werden. Es gibt keine Hinweise und keine Notizen über sie. Niemand weiß etwas über diese Person. Syphania versucht etwas über das Verschwinden der Königin heraus zu finden und folgt dabei der Spur einer weiteren verschollenen Königin. Syphania folgt im dritten Buch Phenatah, einem weiblichen Centaur, der Nephamu suchte und dabei verschwand.